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Schlittenhunderennen
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Das Josephskreuz auf dem großen Auerberg

Stolberg

Blick auf den Marktplatz von Stolberg
Marktplatz (Stolberg)

Nahe der bedeutenden Fachwerkstadt Stolberg, an der Straße von Breitenstein nach Schwenda, liegt der 580m hohe "Große Auerberg". Dessen Gipfel wird von einem der bedeutendsten technischen Bauwerke des 19. Jahrhunderts, dem "Josephskreuz", dem größten eisernen Doppelkreuz der Welt gekrönt.

Dieses beliebte Wander- und Ausflugsziel überragt weithin sichtbar den Wald und dient als Aussichtsturm, der einem bei guter Sicht einen Blick bis zum großen Inselberg, den Magdeburger Domtürmen oder dem Brocken gewährt. Das Josephskreuz ist 38m hoch und hat ein Gewicht von ca. 125 Tonnen. Zur obersten Aussichtsplattform führt eine Wendeltreppe mit 200 Stufen.

Erreichen läßt sich das Josephskreuz über einen breiten befestigten Wanderweg, der auch als Zufahrtsstraße dient, in ca. 15-20 Minuten. Kürzer ist der steilere Weg durch den Wald, der aber nur sportlichen Wanderern zu empfehlen ist.

Josephskreuz auf dem Auberg Josephskreuz auf dem Auerberg

Schon im 17 Jahrhundert wird urkundlich ein hölzerner Aussichtsturm erwähnt. Und eine Sage berichtet, dass eines Tages fremde Männer kamen und bei ihrer Suche nach roter Farbe Gänge in die Bergkuppe trieben, wodurch der Turm unterhöhlt wurde und bald darauf einstürzte.

In der Tat mußte der marode alte Turm im Jahre 1768 aus Sicherheitsgründen abgerissen werden. Erst Jahre später (1834) wurde vom Stolberger Grafen ein neuer hölzerner Aussichtsturm in Form eines gothischen Doppelkreuzes nach den Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel errichtet. Dieser brannte 1880 nach einem Blitzschlag bis auf das Fundament nieder.

Der heutige Turm stammt aus dem Jahr 1896. Errichte wurde er in Anlehnung an Schinkels Entwürfe als eiserne Gitterkonstruktion, die von über 100.000 Nieten zusammengehalten wird.

Skizze des Josephskreuz auf dem Auberg Skizze des Josephskreuzes

Handskizze des ersten hölzernen Josephskreuzes, erstellt von Alfred Dumreicher (Autor des bekannten Klassikers über die Oberharzer Wasserwirtschaft) anläßlich seines Besuches 1852.

Das Original befindet sich im Besitz der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek in Kiel (Signatur Cc 23).

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